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Wärme im Herbstgarten – von Heizstrahlern, Gartenkaminen und Co.

Bis tief in die Abendstunden in geselliger Runde im Garten oder auf der Terrasse sein, dafür lieben wir den Sommer. Geht der vorbei, verringert sich Stunde für Stunde auch die Zeit, die wir draußen verbringen können, ohne zu frieren. Damit wollen sich jedoch längst nicht alle abfinden.

Für die Rebellen, die sich auch von Herbst und Winter nicht aus ihrem Garten vertreiben lassen wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Kälte zu bekämpfen.

Ich habe Feuer gemacht

„Machen wir eben ein Lagerfeuer“, mag man vielleicht sagen. Das hat gleichzeitig noch etwas Rohes, Naturverbundenes. Doch ist eine offene, selbst errichtete Feuerstelle vielerorts genehmigungspflichtig und mit vielen Vorschriften verbunden. Schöne Alternativen bieten Feuerschalen und Feuerkörbe:

  • Feuerschalen sind aus einem Stück gearbeitete Metallpfannen, oft aus Stahl, in denen Holz und Kohle verbrannt werden kann. Es gibt sie auch aus Keramik, diese sind allerdings nicht frostfest. Ein Loch in der Mitte sorgt üblicherweise für Wasserabfluss.
  • Feuerkörbe sind größer und höher als Feuerschalen, dafür aber seitlich offen. Ebenfalls aus Metall und in der Regel mit Schwarzpulverbeschichtung, sind sie wetterfest und eignen sich für trockenes Holz.

Interessant sind auch so kreative Konstruktionen, wie die Feuerkugel Aurora von BADEKO, die dank der hohen Wände nicht nur besonderen Schutz, sondern auch modernes Design bietet.

Bei allen Varianten sollten Sie auf einen ebenen Untergrund sowie ggf. schützende Unterlegbleche achten.
Lassen Sie das Feuer nie unbeaufsichtigt, halten Sie es klein und stellen Sie es nicht neben leicht entzündlichen Materialien auf. Umherfliegende Funken können leicht Brände auslösen. Verbrennen Sie daher auch kein Papier, da hier oft glühende Papierpartikel durch die Luft wirbeln. Brandbeschleuniger sind verboten, da die Gefahr von unkontrollierten Stichflammen viel zu hoch ist.
Halten Sie sicherheitshalber Löschmaterial, wie Wassereimer, Wasserschlauch oder Feuerlöscher bereit.

Offene Feuer sind immer mit Vorsicht zu genießen – dafür ziehen einen die Flammen umso mehr in ihren Bann.

Heizstrahler – eine Klasse für sich

Es gibt sie in vielen Formen und Größen, vom kleinen Standgerät über Leichtgewichte zum Aufhängen bis hin zu riesigen Heizpilzen. Was für Ihre Zwecke am geeignetsten ist, hängt von der zu beheizenden Fläche, der Gruppengröße und der Einrichtung Ihrer Wohlfühlecke ab. Sie haben außerdem die Wahl zwischen verschiedenen Funktionsweisen:

  • Flamme / Gas

Gerade größere Geräte, wie Heizpilze, werden oft mit Gas betrieben. Eine Propangasflasche befindet sich im Standfuß und füttert die Flammen, die wiederum ein Abstrahlelement erhitzen. Das Ergebnis ist eine vergleichsweise starke Wärmeentwicklung, allerdings sind die Energiekosten entsprechend hoch. Achten Sie auf Brandschutzvorschriften und sicheren Umgang mit der Gasflasche, dann steht einem schönen Abend im Freien nichts im Wege.

  • Elektrisch

Hierbei werden Heizstäbe mit Strom betrieben, elektrische Energie wird zu Wärmeenergie. Das Gerät muss also stets an eine Stromquelle angeschlossen sein, lässt sich also nicht komplett frei und flexibel aufstellen. Der Energieverbrauch ist etwas niedriger als bei gasbetriebenen Geräten, ebenso aber auch die Leistung.

  • Infrarot

Bei Infrarotstrahlern werden, nach dem Prinzip der Sonnenstrahlen, Infrarotstrahlen ausgegeben, die alle Objekte erhitzen, auf die sie treffen. Der Vorteil hierbei ist, dass Wind und Zugluft keine Rolle spielen und ein konstantes Ergebnis gewährleistet ist. Sie haben zudem die Wahl zwischen Hell- und Dunkelstrahlern. Hellstrahler wärmen etwas intensiver und entwickeln dabei eben auch eine gewisse Lichtstrahlung. Diese ist bei Dunkelstrahlern viel niedriger, sodass niemand vom Licht geblendet oder gestört wird.

Neben den üblichen Bauarten gibt es auch bei Heizstrahlern interessante und praktische Design-Ideen. Der Hot Table von Tansun vereint zum Beispiel Heizstrahler und Bistrotisch, sodass Ihre Gäste ein kühles Getränk am warmen Tisch genießen können.

Der Gartenkamin – multifunktional aber wenig flexibel

Ein echter Hingucker ist so ein Gartenkamin in jedem Fall. Es wird unterschieden zwischen:

    • herkömmlichen Kaminen, meist aus Stein gebaut, völlig unbeweglich und zum Verfeuern von Holz geeignet. Diese Kamine können auch gut zum Grillen verwendet werden, daher spricht man häufig auch von einem Grillkamin.
    • gasbetriebenen Kaminen, die ähnlich wie Heizpilze im Standfuß eine Gasflasche haben, häufig aus Stahl gearbeitet sind und dank Rollen an verschiedenen Orten eingesetzt werden können. Einer unserer Topseller ist hier der Gartenkamin theBUZZ von Faber.

    Generell ist das Beheizen der Terrasse, des Balkons oder des Gartens – besonders ohne Überdachung – sehr ineffizient. Warme Luft steigt nach oben und geht im Freien schnell verloren. Ein Dach über der Terrasse ist daher unbedingt zu empfehlen, doch auch ohne bereichern Feuer, Heizstab und Co. die kühlen Abende ungemein. Und dann ist, ehe man sich versieht, auch fast schon wieder Sommer.