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Sonnenschirme und Co. – der richtige Sonnenschutz für den Garten, den Balkon oder die Terrasse

Gelbe Sonnenschirme

Sommer. Die Zeit des Pflanzens ist vorbei. Der Herbst, der die Blätter langsam von den Bäumen fallen lässt, ist noch weit weg. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, treibt es Sonnenanbeter auf die Gartenliege. Kein anderer Platz im Garten oder auf dem Balkon wäre besser geeignet für ein ausgiebiges Sonnenbad. Alle anderen brauchen einen Sonnenschutz, schon wegen der UV-Strahlen. Ob ein Sonnenschirm, ein Sonnensegel oder eine Markise – die Auswahl ist groß und für verschiedene Belange geeignet. Um Ihnen bei der Orientierung zu helfen, stellen wir Ihnen im Folgenden einige Sonnenschutz-Varianten vor. So finden Sie mit Sicherheit den richtigen Sonnenschirm für Ihren Garten oder Balkon.

Verschiedene Arten und Formen von Sonnenschirmen

Sonnenschirm ist nicht gleich Sonnenschirm – eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen ist im Handel erhältlich. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Form, der Farben und Materialien. Welcher Faktor die Hauptrolle bei der Auswahl spielt, liegt bei Ihnen. Renommierte Hersteller bieten inzwischen ganz unterschiedliche Varianten für den Sonnenschutz. Über die beliebten Sonnenschirme der Marke Schneider erfahren Sie in diesem Beitrag mehr.

Stehende und hängende Sonnenschirme

Das klassische Sonnenschirm-Modell besteht aus einem aufklappbaren Schirm und einem Ständer, auch Mittelstock oder Mast genannt. Der Ständer sollte aus einem stabilen Material gebaut sein, da er das Gewicht des Sonnenschirms auch bei Windstößen oder Regen trägt. Einfache Modelle sind meist aus lackiertem oder beschichtetem Stahl gefertigt. Hochwertige Sonnenschirme haben einen Mast aus wetterfestem Holz oder Aluminium, das besonders leicht und korrosionsbeständig ist. Bei etwas größeren Schirm-Bespannungen sind Stockschirme gut geeignet, da sie windresistenter sind. Geöffnet und geschlossen werden sie meist mittels einer Kurbel oder eines Dreh-Seilzug-Systems.

Neben den Modellen mit einem zentrierten Ständer gibt es aber auch Sonnenschirme mit einem freistehenden Arm, an dessen Ende der Schirm angehängt wird. Bei den sogenannten Ampelschirmen pendelt der Schirm am gebogenen Mast. Durch die gebogene Gestalt ähnelt der Mittelstock dem Mast einer Ampel. Diese Form der Aufhängung ermöglicht, dass Sie die gesamte Fläche unter dem Schirm nutzen können. Auf kleineren Flächen oder im Essbereich ist sie äußerst praktisch, da der Ständer keinen Platz wegnimmt. Die Ampelschirme werden über einen Kurbelmechanismus geöffnet. Wenn Sie sich für einen Ampelschirm entscheiden, sollten Sie darauf achten, bei Wind den Fuß mit Steinplatten zu beschweren. So ist der Schirm weniger windanfällig. Weitere Tipps für den Kauf verraten wir Ihnen im Artikel Ampel-Sonnenschirme – der hängende Sonnenschutz.

Grauer Ampelschirm über einer Sitzgruppe aus Polyrattan

Der Sonnenschirm Samos von Schneider bietet wirkungsvollen UV-Schutz und ist flexibel einsetzbar.

Asia-Sonnenschirme

Bunte Schirme im asiatischen Stil an einem Strand

Die bunten Schirme setzen tolle Akzente im Garten und laden zu Gedankenreisen in ferne Länder ein.

Eine beliebte Sonnenschirm-Variante sind Asia-Sonnenschirme. Sie holen mit ihren verspielten Applikationen und gemusterten Stoffen exotisches Flair in den Garten. Das Aufstellen ist einfach, denn die Größe fällt gering aus: Sie können ihn sie wie einen Regenschirm in der Hand halten oder mit einem Ständer fest im Garten oder auf dem Balkon installieren. Viele Modelle werden heute noch von Hand angefertigt und verwandeln Ihren Garten in eine Wohlfühloase. Aber auch als dekoratives Element im Innenbereich des Hauses kann der Asia-Schirm punkten.

 

Von rund bis rechteckig – die Formenvielfalt der Sonnenschirme

Die Form des Sonnenschirms ist eine Geschmacks-, aber auch eine Platzfrage. Ob rund, achteckig, rechteckig oder quadratisch – der Formenvielfalt sind fast keine Grenzen gesetzt. Auch die Größe ist heutzutage nahezu allen Belangen angepasst: ob für den Balkon oder den Garten, für jede Grundfläche gibt es den perfekten Schirm. Auf dem Balkon bietet sich die klassische Variante mit einem Durchmesser von 1,5 Metern an. Lesen Sie in unserem Magazin auch, welcher Sonnschutz besonders für den Balkon geeignet ist. Wer hingegen den Sonnenschirm auf der Terrasse oder im Garten aufstellen möchte, kann mit einem 10-Meter-Schirm schnell den Lounge- oder Essbereich schattig überspannen. Auch Freunde ausgefallener Designs werden bei Sonnenschirmen fündig. Neben den klassisch runden oder rechteckigen Modellen, die einen besonderen Augenschmaus bieten, gibt es verwegen geschwungene Formen. Interessant sehen auch solche Schirme aus, bei denen sich statt der üblichen Polyester-Bespannung kleine Kunststoffpaneele auffächern. Besonders in der Gastronomie spielen ein großer Schirm und ein ansprechendes Design eine große Rolle. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Gäste mit Schirmen für die Gastronomie vor der Sonne schützen und den Außenbereich gleichzeitig einladend gestalten.

Holz, Bast oder Kunststoff – Materialien für Sonnenschirme

Sonnenschirm Sahara aus Palmblättern von Schneider

Mit dem Sonnenschirm Sahara aus Palmblättern von Schneider holen Sie sich pures Südsee-Feeling in den Garten.

Damit der Sonnenschirm auch bei Wind und Regen noch ausreichenden Schutz bietet und nicht beschädigt wird, müssen die Materialien den Einflüssen des Wetters standhalten. Gerade beim Ampelschirm ist dies auf Grund seiner Aufstellungstechnik wichtig. Flexible und gleichzeitig stabile Aluminiumkonstruktionen haben sich besonders bewährt, da sie darüber hinaus auch sehr leicht sind. Aber auch hochwertige Hölzer wie Eukalyptus trotzen hervorragend Wind und Wetter – und werden deshalb gern für Sonnenschirme verwendet.

Die Bespannung besteht meist aus Baumwolle, Polyester, Polyolefin oder Polyacrilnitril. Diese Stoffe sind besonders beständig gegenüber Wind und Regen. Zudem bieten sie einen guten UV-Schutz. Auch die Lichtechtheit spielt eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung. Wer möchte schon, dass der knallrote Sonnenschirm nach wenigen Stunden nur noch blassrosa schimmert? Achten Sie beim Kauf zudem darauf, ob die Bespannung ausgewechselt werden kann. So brauchen Sie bei einer Beschädigung nicht gleich einen komplett neuen Schirm zu kaufen. Am besten, wenngleich auch am teuersten, sind Markisenstoffe. Sie bieten einen hohen UV-Schutz, eine gute Lichtechtheit und sind unempfindlich gegenüber Stockflecken. Damit können diese Sonnenschirme längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt sein, ohne durch eine Schutzhülle abgedeckt werden zu müssen.

Sonnensegel – Sonnenschutz ohne Ständer

Helles Sonnensegel über einer Terrasse

Das straffe Sonnensegel erzeugt ein modernes Ambiente auf Ihrer Terrasse.

Das Sonnensegel ist ein alternativer Sonnenschutz. Er spendet viel Schatten, ohne selbst Stellfläche einzunehmen, da er an Haken befestigt und aufgespannt wird. Aufgrund der deutlich größeren Maße eignet sich ein Sonnensegel eher für Garten- oder Terrassenbesitzer. Rechteckige Sonnensegel sind besonders praktikabel, wenn eine große Fläche beschattet werden soll, dreieckige Sonnensegel bieten auf kleineren Terrassen oder als Ergänzung zum Sonnenschirm einen passenden Sonnenschutz. Wie Sie diese anbringen Trapezförmige Sonnensegel haben den Vorteil, dass sie nur wenig Platz für die Befestigung an der Fassade benötigen und sich in eine gewünschte Richtung, zum Beispiel in den Garten hin, verbreitern.

Die Bespannung der Sonnensegel besteht aus wind- und wasserundurchlässigem Material, das meist aus Kunstfasern gefertigt wird. Dieses wird zusätzlich mit Teflon oder einer anderen schmutzabweisenden Beschichtung imprägniert. Da es sehr dicht gewebt ist, hält es nicht nur die Licht-, sondern auch die Wärmeintensität der Sonnenstrahlen ab und bietet kühlenden Schatten. Um einen ausreichenden UV-Schutz zu gewährleisten, sollte es über den UV Standard 801 verfügen. Es gibt aber auch Sonnensegel, die aus einem netzartigen Gewebe bestehen. Das macht sie durchlässig für Wind und Regen und entlastet zusätzlich die Befestigung und des Segels. UV-Schutz und Schattenwirkung fallen jedoch viel niedriger aus als bei herkömmlichen Sonnensegeln.

Lesen Sie hier mehr zu den Materialien sowie zur Pflege und Befestigung der verschiedenen Sonnensegel:
Das dreieckige Sonnensegel – mehr als nur ein Schattenspender
Sonnensegel: In 5 Schritten zur optimalen Befestigung
Sonnensegel auf dem Balkon: Sicht- und Sonnenschutz in einem

Die Markise – Sonnenschutz für Terrasse und Balkon

Balkon mit gelber Markise

Die gelbe Markise sorgt für einen klassischen Look.

Auf Balkonen oder Terrassen sind Markisen eine schöne Alternative zum Sonnenschirm oder dem Sonnensegel. Das Gestell befestigen Sie einfach an der Häuserwand. Die Markise rollen Sie je nach Bedarf aus und ein. Ob Sie sich für eine Roll-, Falt- oder Festmarkise entscheiden, bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen. Wichtige Infos zu den Unterschieden erfahren Sie in unserem Beitrag Markisen: Der edle Sonnenschutz. Oft verwendete Materialien für sind Acryl, PVC oder Polyester. Der Vorteil von Markisen ist die hohe Dichte der Stoffe. So spenden sie nicht nur Schatten, sondern haben zudem eine kühlende Funktion und halten Wind und Regen problemlos stand. Hat man bis vor wenigen Jahren die doppelt gelegten Markisentücher noch vernäht, werden sie heutzutage geklebt. Dieses Verfahren ist zwar aufwendiger, macht das Markisentuch jedoch beständiger. Die herkömmlichen Nähte litten dagegen zu stark unter der UV-Strahlung und nutzten sich leicht ab.

Ob Sonnenschirm, Sonnensegel oder Markise – ein Sonnenschutz im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ist wichtig und bringt gerade im Sommer, wenn die Sonne besonders heiß brennt, willkommenen Schatten. Messen Sie den vorhandenen Platz aus und sehen Sie sich genau an, wo Möglichkeiten bestehen, den Sonnenschutz aufzuhängen – dann entscheiden Sie, welches Modell am besten passt und gefällt. So steht dem entspannten Nachmittag draußen auch trotz grellem Sonnenschein nichts mehr im Wege.

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